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Dein Gefühlskompass

Was ist ein Kompass?

Wikipedia sagt: Der Kompass ist ein Instrument zur Bestimmung einer fest vorgegebenen Richtung, z. B. Himmelsrichtung, Navigations-Kurs, Peilrichtung…….
Oder eben einer Gefühlsrichtung. Jeder Mensch hat einen inneren Kompass, den Gefühlskompass.
Dieser Gefühlskompass kann Dir helfen, Gefahren einzuschätzen, Deine Gefühle zu definieren und Dich durch Dein Leben zu leiten. Manche nennen es auch „das Bauchgefühl„.

Jeder Gefühlskompass hat 2 Seiten, eine rote und eine grüne Seite. Auf der roten Seite sind alle schlechten Gefühle und auf der grünen Seite liegen alle guten Gefühle. Du alleine bist dafür verantwortlich, wohin die Kompassnadel gerade zeigt.
Natürlich kann die Kompassnadel nicht immer auf der grünen Seite pendeln, aber das sollte Dein Ziel sein.

Alle Gefühle sind ok!

Der Gefühlskompass

Wenn Du traurig oder wütend bist, schau Dir an, warum das gerade so ist. Trauer ist manchmal nötig und hilfreich und ok. Wenn Du den Grund für Deiner Trauer oder Wut ändern kannst, dann schau Dir an, was genau Du tun kannst, um das Gefühl der Trauer oder Wut zu ändern.

Wie sieht es mit der Wut aus? Worauf genau bist Du wütend? Bist Du vielleicht selber die Ursache? Hattest Du Erwartungen gegenüber Deinen Mitmenschen, die nicht erfüllt wurden? Woran hat es gelegen? Wer ist verantwortlich?

Möglichkeiten, um Deinen Gefühlskompass von „rot“ auf „grün“ zu bringen

  • Schau Dir einen der nützlichen Tipps an, vielleicht ist einer dabei, der gerade für Dich passend ist.
  • Erinnere Dich an ein besonders schönes Erlebnis
  • Sprich mit Deinen Eltern, Deinen Erziehern, Deinen besten Freunden oder Deinem Partner. Oft bekommst Du dadurch eine ganz andere Sicht auf Deine Situation und dadurch eine schnelle Hilfe.

Vertraue Deinen Gefühlen

Angst oder Unsicherheit?

Kennst Du den Satz:“ Du musst seine Angst überwinden“?

Was ist denn Angst? Angst ist ein Warnsignal des Körpers, es will uns schützen, also ist es ok und gut.
Was ist aber Angst und was ist Unsicherheit?


Beispiel: Du sitzt in der Klasse und gleich wird eine schwere Mathearbeit geschrieben. Dein Bauchgefühl ist nicht so super und Du hast ……….? Ist das wirklich Angst? Oder ist es Unsicherheit, weil Du einfach nicht genug gelernt hast? Das gleiche Gefühl kommt bei anderen Prüfungen, auch wenn Du schon erwachsen bist. Oder Vorstellungsgespräche, wenn Du den Job unbedingt haben willst. Angst oder Unsicherheit?

Beispiel: Du gehst zur Schule, entlang einer stark befahrenen Straße und kommst an einer tollen Clique vorbei, wo Du gerne Mitglied sein möchtest. Die Gruppe sagt Dir, dass Du aufgenommen wirst, wenn Du mit verbundenen Augen diese befahrene Straße überquerst. Was sagt Dir Dein Bauchgefühl, Dein Gefühlskompass? Richtig, Du hast Angst, und das sogar berechtigt. Die Angst schützt Dich vor unüberlegten Schritten, höre auf sie!

Besser ist es zu sagen: „Überwinde Deine Unsicherheit“!
Was passiert, wenn Du Deine Unsicherheit überwindest? Du bist stolz, es geschafft zu haben, Dein Selbstvertrauen wird gestärkt.

Viele Erwachsene haben leider verlernt, auf ihre Gefühle zu hören.

Wie viele Menschen gehen morgens mit einem schlechten Gefühl zur Arbeit? Ärgern sich über Kollegen, den Chef oder einfach über die Aufgabe, die tagtäglich zu erledigen ist.
Hier steht der Gefühlskompass eindeutig auf rot! Das kann viele Gründe haben. Ist es vielleicht der falsche Job?
Es gibt viele Menschen, die im Laufe ihres Lebens verschiedene Berufe erlernen und ausüben, weil sie vielleicht von Anfang an den falschen Beruf gewählt haben. Nicht immer ist der erste Beruf der richtige. Negative Gefühle sind auf die Dauer schlecht für die Gesundheit und das Leben. Jeder Mensch will ein gutes Leben! Du willst ein gutes Leben und bist sogar dafür verantwortlich.
Die Macht der Gedanken und die Kontrolle darüber hast nur Du!

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